15.12.12

Kranke Welt!

Wie krank muss unsere Welt sein, dass ein Mensch so viele Kinder, die noch ihr ganzes Leben vor sich hatten, umbringen kann? Wieso passiert das immer wieder?

Es macht mich unglaublich traurig, dass so viele unschuldige Kinder (und auch Erwachsene) einfach wahllos zum Opfer wurden.

Ich kann ein kleines bisschen nachvollziehen, wie sich die Eltern fühlen müssen. Der grosse Schmerz, dass ihr Kind plötzlich nicht mehr nach Hause kommt, nie erwachsen wird, niemals heiraten wird. Und dennoch ist für mich unvorstellbar, wie die Eltern damit klarkommen, dass ihr Kind in den letzten Minuten ihres kurzen Lebens von einem Mörder umgeben war. Ob man damit je Frieden finden kann?

Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer...


13.12.12

Wer zuletzt lacht...

... lacht am besten!

Und damit bin nicht ich gemeint! Hatte ich mich am Mittwoch nicht so sehr darüber gefreut, die Englisch-Arbeit geschafft zu haben? Ich ging schon davon aus, dass nun vorerst die Hausaufgaben mal erledigt wären.

Vonwegen! Für nächste Woche müssen wir noch eine Präsentation über ein komplett anderes Thema vorbereiten. Das ist deshalb schwierig, weil wir nur eine Woche Zeit haben und wir weit voneinander entfernt wohnen.

Naja, auch das schaffen wir noch. Ist ja alles ein Klacks, wenn man bedenkt, was wir in diesem Jahr  schaffen mussten.

Wenn ich mich jeweils über Kleinigkeiten aufrege, mache ich mir immer wieder bewusst, was alles gut läuft.

Ein kleines Beispiel:

1. Ich kann jederzeit Fotos von Julia anschauen. Dann geht's mir gleich wieder viel besser!
2. Die Arbeit im Kindergarten macht mir wieder Spass!
3. Gesundheitlich geht's mir momentan auch ziemlich gut.
4. Ich habe eine super Familie und gute Freunde um mich herum.
5. Es ist warm in meinem Haus. :-)!!!
etc.

Gibt es nicht viele Dinge, worüber wir uns freuen können?


12.12.12

Finished!

Puuuh! Doch noch geschafft :-)!
Die Arbeit ist fertiggestellt und ausgedruckt und für einmal ging alles ohne Pannen! Sonst bin ich jeweils noch knapper dran und geht meistens am Schluss irgendetwas schief ;-).

In dieser Hinsicht werde ich wohl nie etwas dazulernen. Zeitdruck ist ein MUSS für mich. Ohne Zeitdruck bin ich überhaupt nicht effizient.

Und da der Zeitdruck nun weg ist, hüpf ich mal in die Badewanne. Jippieieijippijippiei...

Und falls ihr's noch nicht gemerkt habt: Ich bin heute richtig gut drauf! Deshalb schicke ich euch allen gute Laune durchs Netz!


11.12.12

What a weekend...

Dieses Wochenende verbrachten wir zu Hause bei meinen Eltern. Das war wunderschön! Wir feierten das Sinterklaas-Fest, eine Tradition aus Holland. Am Sonntag flitzten wir mit unseren Schlitten den Berg hinunter - einfach toll!


Umso schwieriger fällt es uns, diese Woche wieder zu arbeiten. Begreiflich, wenn man gerade die Feriengefühle zuliess ;-)!
Bei mir steht noch die Abgabe der Studienaufgabe an. Vermutlich gibt das heute noch eine Nachtschicht, denn das Ende ist noch überhaupt nicht in absehbarer Sicht. Naja, so kommen zumindest wieder die Erinnerungen an die gute Schulzeit zurück, wo Nachtschichten an der Tagesordnung standen. Wie ihr seht ist mein Zeitmanagement 1A!


Im Kindergarten wird heute wieder viel im Schnee gespielt!


8.12.12

Schneeeeeee...

Endlich hat es mal richtig viel Schnee gegeben :-)! Die Landschaft sieht einfach bezaubernd aus.


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende im Schnee :-)!!!



7.12.12

Ein besonderes Kärtchen...

Da ich gerade damit beschäftigt bin, Julias Trauerkärtchen einzukleben, lese ich sie gerade wieder einmal durch.

Ich möchte mit euch ein ganz besonderes Kärtchen teilen. Es ist eigentlich eine Serie von Kärtchen von derselben Person. Diese Person ist übrigens eine Arbeitskollegin meines Mannes.



Kärtchen eins:
Dies ist ein Trauerkärtchen, wie man es kennt - mit traurigen Farben. 

Im Andenken an Julia Haldemann gest. 5. Juni 2012
Kleines Kindchen - schon bei Gott!
Durftest heimgehen - fort ist die Not!
Lässt uns Eltern noch hier zurück.

So erheben wir unsern Blick,
in den Himmel hoch und weit,
zu dienen Gottes Ewigkeit,
auf dem Weg, den wir hier noch gehen -
bis wir uns alle dann wieder sehen!


Kärtchen zwei:





In diesem Kärtchen steht geschrieben, weshalb sie drei Kärtchen schreibt. Sie findet es wichtig, uns das Mitgefühl zu zeigen, aber uns auch zu gratulieren. Deshalb...



Kärtchen drei:





Liebe Eltern!

Durch die Ankunft Eurer Tochter Julia seid Ihr in das Amt der Elternschaft "befördert" worden!
Ich bin überzeugt, dass Eure Erstgeborene alle Eure Liebe und Freude über ihr Werden und Wachsen in Mutterleib hat erfahren und in sich aufnehmen können!
Hat sie Euch nicht davon etwas zurückgegeben, als sie in Euren Armen, an Eurem Herzen lag? Diese Erfahrung begleitet Euch durchs Leben und soll Euch stark machen!


Fazit:
Mir gefällt die Idee, uns auch zu gratulieren, sehr. Wir durften das zum Glück immer wieder erfahren. Die Trauer ist ja unbeschreiblich gross. Da vergisst man leicht, dass man trotz allem Mama und Papa geworden ist. Wie gut tut es denn, wenn andere das zum Ausdruck bringen? 

Weil es eine so schöne Idee war, wollte ich dies mit euch teilen!

Nun wünsche ich allen ein schönes, verschneites, winterliches, kaltes, gemütliches Wochenende!



6.12.12

Je schöner die Erinnerung
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel
sondern wie ein Geschenk in sich.


5.12.12

Ein halbes Jahr...

Liebe Julia

Heute ist es genau ein halbes Jahr her seit du uns verlassen hast. Nichts ist mehr wie vorher. Wäre es allerdings auch nicht gewesen, wenn du jetzt bei uns wärst! Du wärst nämlich ein ganz besonderes und wunderbares Kind gewesen!

Wir vermissen dich jeden Tag und fragen uns immer wieder, was du im Himmel wohl machst. Vor einem halben Jahr konnten wir uns nicht vorstellen, dass überhaupt noch Zeit vergehen würde. Die Welt blieb stehen. Dass heute schon ein halbes Jahr vorbei ist, können wir kaum fassen. Du könntest nun also schon sitzen. Bei deinem Lachen würden wir bestimmt schmelzen.

Julia, so viele Herzen hast du berührt. So viele Menschen denken immer noch fest an dich. Du wirst für immer unvergessen bleiben! 


Dass wir ohne dich durch die Advents- und Weihnachtszeit gehen müssen, ist für uns sehr traurig. Wir hatten uns so sehr gefreut, mit dir zu feiern, deine Augen zu sehen, wenn da plötzlich ein Weihnachtsbaum steht.

Es gibt so viele "Wenn du gelebt hättest, dann... ". Und doch versuchen wir, darauf zu vertrauen, dass dieser Weg der Richtige ist. Schliesslich warst du viel zu wunderbar für diese Welt :-)! 

Julia, heute gehen uns so viele Gedanken durch den Kopf! Diese zu ordnen ist gar nicht einfach! 
Du sollst einfach wissen, dass wir dich ganz fest lieben und es kaum erwarten können, dich in der Ewigkeit für immer und ewig festhalten zu können! 

Deine Mama und dein Papa 




3.12.12

s' dritte Törli

8.00 Uhr - die Kinder kommen in den Kindergarten. Wie immer geht es in der Garderobe "lebendig" zu und her.

Bis...

... eines der Kinder den dekorierten Kindergarten entdeckt.

"WOW, Frau Haldemann. Häsch du das gmacht?"

Alle Kinder wollten nun sehen, was das Mädchen wohl meinte.

Es wurde ruhig.

Die glänzenden Augen und das Lächeln auf den Gesichtern machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Schon wieder ein guter Tag im Advent!



2.12.12

1. Advent

1. Drrrrrrrrr.... Der Wecker läutet... Was für eine wunderbare lange Nacht!
2. Rollläden auf - Sprung in die Luft! Juhuuu! Es hat geschneit!
3. Adventstürchen öffnen.

Ja, es ist wirklich schon Advent! Wieso hatte ich bloss solch grosse Angst vor dieser Zeit? Ich malte mir immer aus, wie schwierig es würde, ohne Julia durch diese Zeit zu gehen. Ganz wider Erwartung war der heutige Tag wunderschön. Der Schnee verhalf zur richtigen Stimmung, der Kerzenschein erwärmt die Seele und die schönen Worte aus der Predigt klingen noch nach.

Es MUSS also keine schreckliche Zeit sein. Bestimmt werden auch wieder traurige Tage kommen. Aber so wie ich den heutigen Tag geniessen konnte, freue ich mich noch auf die anderen Adventstage und hoffe, dass auch ihr sie mit mir geniesst!

Hier noch einen kleinen Eindruck, wie wir unsere Wohnung ein wenig geschmückt haben (weitere Fotos folgen noch...):




1.12.12

A precious moment!

Sometimes love is for a moment.
Sometimes love is for a lifetime.
Sometimes a moment is a lifetime.

28.11.12

Der Himmel weint...

Heute war es wieder einmal ein solcher Tag. Ein trauriger Tag. Ein Tag, an dem nicht nur der Himmel weint. Ich habe mich heute ein paar mal weinend "erwischt". Schon ein bisschen merkwürdig fand ich die Tränen, die mir plötzlich während der Schule heute Nachmittag runter liefen. Ich konnte nichts dagegen tun und versuchte mich wieder zu konzentrieren. Aber manchmal müssen die Tränen raus. Manchmal schmerzt es so sehr, dass Julia nicht da ist. Und wenn dann der Himmel auch noch weint, dann weinen wir im Duett.

Naja, manch einer mag sich fragen, ob es nicht peinlich ist, einfach zu weinen. Ich bin der Meinung, wenn man ein solches Schicksal ertragen muss, darf man weinen. Egal wo und egal wann. Übrigens hat das Wetter nicht nur auf meine Stimmung gedrückt, sondern habe ich andere Leute auch Weinen sehen.

Der Regen "reinigt" unsere Erde. Und die Tränen "reinigen" die Seele ein Stück weit. Mir geht's also schon wieder viel besser. Und wenn sie kommen - die Tränen - dann kommen sie halt. Das habe ich in den letzten Monaten gelernt...


27.11.12

Smallest, Wingless



Heute gibt's mal wieder ein Lied.
Und schon melde ich mich wieder ab ;-). Muss noch viel erledigen, wie das in dieser Zeit üblich ist :-)!
Ich wünsche allen einen schönen Abend! Und lasst euch von euern Lieben umarmen, denn es ist seeehr kalt!

26.11.12

Herzensbilder

Wir wissen, wie wichtig Erinnerungsbilder von Julia sind. Jeden Tag schauen wir die Fotos an und denken dabei an unsere Tochter. Sie war nur so kurz bei uns und doch haben wir viele Bilder von unserem kleinen Mädchen. Sie sind für uns unbezahlbar.

Immer wieder lese ich von Ehepaaren, die keine oder viel zu wenig Bilder von ihrem verstorbenen Baby haben. Das kann sehr schmerzhaft sein.

Eine Mutter, deren Sohn an einem Hirntumor gestorben ist, hat eine wunderbare Idee verwirklicht. Mit der Hilfe von vielen Fotografen machen sie ein kostenloses Fotoshooting von Kindern, die schwerkrank oder zu früh geboren sind. Somit haben die Familien wunderschöne Erinnerungsbilder an ihr Kind.

Seht doch selber mal nach :-)! Ich bin begeistert!

Herzensbilder

Die Idee kommt von einer US-Charity-Vereinigung, die auch ein Video zum Thema gedreht hat.



25.11.12

Zwei Rosen

Heute ist der Ewigkeitssonntag. Allerdings waren wir nicht im Gottesdienst, da die vielen Emotionen uns manchmal auch überwältigen.
Dafür aber waren wir wieder auf dem Friedhof. Wir waren zutiefst berührt, als wir sahen, dass jemand zwei wunderschöne Rosen vorbeigebracht hat.
Es sind diese Zeichen, dass man nicht vergessen gegangen ist, die einem so gut tun.
Wir wissen nicht, von wem sie sind. Aber wir möchten von Herzen Danke sagen und hoffen, dass unser Dankeschön irgendwie bei diesem lieben Menschen ankommt.


23.11.12

Na klar...! Unklar?

Nachdem ich heute die Schulwoche mit einem indischen Essen in der Kochschule abrunden konnte, war es wieder einmal Zeit für einen Arzttermin.

Übrigens habe ich wieder einen Schritt geschafft! Ich sass das erste Mal wieder im Wartezimmer und wurde von "Baby"-prospekten und -magazinen überflutet: "Kinderwunsch", "Folsäure", "Künstliche Befruchtung", "Wenn das Baby schreit", "Family-Magazin", "Familienglück", etc. Was einmal wunderschön war, ist nun jedesmal eine Konfrontation.

Das Gespräch war sehr gut und ich habe wirklich das Gefühl, sehr gut betreut zu werden. Ich denke, da spreche ich auch für meinen Mann. Wir haben das Vertrauen in die behandelnden Ärzte gefunden, insbesondere zum FA.

Der nächste Schritt wird sein, Soluvit N - Infusionen einflössen zu lassen. Darin sind die nötigen Vitamine und vor allem eben auch Folsäure beinhaltet, die mein Körper nicht genügend aufnimmt. Na klar...! Machen wir doch!

Unklar? Bei der Terminsuche stellten wir fest, dass dies während 10 Tagen TÄGLICH eine Infusion beinhalten würde. WOW! Kann das wirklich sein? Das wäre ja schon ganz aufwändig. Und das Ganze müsste wohl wiederholt werden. Die Praxisassistentin klärt nun ab, ob es wirklich in diesem Umfang sein muss. Also doch noch nicht alles klar...

Aber ich hoffe, dass ich das mit einem kleinen Aufwand machen kann. Da bin ich doch ziemlich zuversichtlich!


22.11.12

Es ist Donnerstag

Es ist Donnerstag. Dieser Wochentag bedeutet für mich immer der Tiefpunkt meiner Energie.
Der Morgen ging rasant vorbei und die Kinder waren motiviert bei der Sache. Wir haben wieder viel herausgefunden (Forschen kann man schon im Kindergarten) und unsere Sinne ausgetestet.

Dann traf ich zum Mittagessen zwei Freundinnen. Der Austausch mit ihnen ist immer sehr bereichernd.

Am Nachmittag hatte ich keinen Unterricht und hatte somit Zeit, fehlende Posten für die Werkstatt vorzubereiten. Plötzlich merkt man, dass es Donnerstag ist und die Energie nun theoretisch aufgebraucht wäre. Aber dann folgt ja immer noch die Teamsitzung. Und die dauerte auch eine Weile. Irgendwie schaffe ich es im Moment auch immer, motiviert rein zu gehen und innerlich zermürbt wieder raus zu kommen.

Dann kommt man nach Hause, der Mann schliesslich auch noch. Und dann merkt man wieder: es ist Donnerstag! Beide sind irgendwie niedergeschlagen und sehen noch einen hohen Berg Arbeit vor sich.

Aber die Gewissheit, dass morgen Freitag ist, hilft, den Donnerstag abzuschliessen und auf den Freitag zu warten!


21.11.12

Es gibt viel zu tun!

Schauen wir zu!


Das wäre gar nicht übel! Manchmal weiss man gar nicht, wo man mit der Arbeit beginnen soll und wo sie einmal enden wird. Aber solche Zeiten habe ich eigentlich noch gerne, denn dann weiss man, dass man gebraucht wird :-)!

Im Kindergarten geht die Post ab! Die Gruppe entwickelt sich zu einer sprudelnden Bande, die aktiv, motiviert und vor allem auch sehr sozial ist. Ihre Kreativität stellt mich jeden Tag wieder auf die Probe!

Ein kleines Beispiel dazu: Ein Junge verhält sich wie ein kleiner Professor. Er schaut zu, was die anderen Kinder tun. Selber macht er nichts. Ausser, ich bitte ihn AUDRÜCKLICH darum. Beim Spielen ist er immer ein Hund, weil er da wiederum nicht viel machen muss. Beim Aufräumen legt er die Hundeleine an den richtigen Ort zurück und setzt sich in den Kreis. Ich hole ihn und fordere ihn auf, den andern Kindern zu helfen. Seine Antwort: "Ich kann nicht! Ich bin viel zu müde!" An einem Morgen höre ich mindestens 10mal diesen Satz. Etwas später haben wir im Kindergarten geforscht. Das gefällt ihm natürlich, weil er da seinen Kopf gebrauchen kann. Wenn ich ihn dann jeweils etwas frage, gibt er mir immer die Antwort, dass er konzentriert sei. HERRLICH!

Ein zweites Beispiel: Die Kinder kommen in den Kindergarten. Sie ziehen Jacke und Schuhe ab und kommen anschliessend in den Kreis. Im Kreis habe ich gerade mit einem neuen Sammelspiel begonnen. Ein Kind bleibt verdächtig lange in der Garderobe. Als ich nachschaute, standen überall die orangen Verkehrsdreiecke aufgestellt. Ihr müsst wissen, dass ich gaaaanz viele habe! Und die ganze Garderobe war vollgestellt mit diesen Dreiecken! Kreativ, oder? Ich fragte ihn, was das solle und ob er sie bitte wieder aufräumen würde. Seine Antwort: "Neeeein, nicht aufräumen! Mein Pferd kommt heute zu Besuch und weiss sonst nicht, wohin es gehen soll!" Noch eine kurze Erklärung dazu: Er hat kein Pferd zu Hause :-)!

Mit meinen Antworten muss mich manchmal schon ganz schön kreativ sein!


Nebst dem Kindergarten läuft auch viel. Die Studienaufgabe müssen wir schon bald einreichen und wir sind noch praktisch nirgends. Heute müssen wir also wirklich ran an die Sache! Auch wenn es toll ist, zu zweit an einer Studienaufgabe zu arbeiten, es braucht auch viel mehr Zeit. Man muss sich immer wieder absprechen, sich treffen, hat vielleicht unterschiedliche Ansichten etc. Ich habe zum guten Glück eine ganz tolle Partnerin :-)! Das macht viel aus!

In der Adventszeit möchte ich mit den Kindern eine Weihnachtswerkstatt machen. Da können sie im eigenen Tempo arbeiten und die Posten aussuchen. Mir gefällt diese Form in der Adventszeit. Denn es ist sonst schon so viel los. So können sie selber aussuchen, welchen Posten sie machen wollen. Auch das Weihnachtsgeschenk ist "bloss" eine Postenarbeit. Jetzt bin ich dabei, alle Posten vorzubereiten, Material zu beschaffen und zum Teil selber herzustellen. Das mache ich sehr gerne und doch frisst auch das wieder Zeit! 

Die Agenda ist momentan ziemlich voll. Aber weil es mir gut geht, gefällt es mir auch! Julia trage ich in Gedanken immer mit mir mit. Ich erzähle gerne von ihr :-)! Ein ehemaliges Kindergartenkind bringt mir immer wieder Schmetterlinge vorbei, damit ich diese Julia auf den Friedhof bringen könne. Einfach rührend!

19.11.12

Das besondere Vögelein

Eigentlich wollte ich schon vor einer Woche ein Foto vom Vögelein, das Julia von Oma bekommen hat, posten.

Aber das Wetter war so trüb. Die Hoffnung, wieder ein paar Sonnenstrahlen zu erwischen, habe ich nicht verloren. Aber auch gestern drückte der Hochnebel wieder auf die Stimmung. Dennoch habe ich nun ein paar Fotos gemacht, die ich gerne mit euch teilen möchte.




PS. Nachher haben uns die Sonnenstrahlen noch gefunden :-)! 
Sonst hätte man das ja auch nicht SONNtag nennen dürfen!