26.2.13

Komischer Abschied

Diese Woche nehme ich Abschied.

Abschied von einem Kind, welches diesen Abschied nicht verdient hat.

Letzten Freitag bekam ich einen Anruf, dass ein Kind, welches in meiner Klasse ist, nur noch eine Woche bei uns in den Kindergarten gehen würde.

Es kommt schon mal vor, dass ein Kind umzieht. Das ist auch weiter gar nicht schlimm.

Bei diesem Kind ist es aber anders.

Es muss die Pflegefamilie verlassen. Weil es dort nicht mehr geht.

Ein Kinderheim wird sein nächstes Zuhause sein.
Es zieht ohne Eltern dorthin. Ohne Geschwister. Hat keine Mama und keinen Papa mehr. Keine Spielgefährten. Nichts mehr...

Wenn ich jetzt jeden Tag die Sachen von diesem Kind sammle und in eine Mappe lege, wird es mir richtig schwer ums Herz.

Nein, ich möchte dieses Kind nicht ins Ungewisse ziehen lassen. Gerade dieses Kind nicht, weil es schon so viel durchmachen musste. Weil seine leibliche Mutter nicht fähig ist, dieses wunderbare Kind zu lieben.

Wer wird es in Zukunft lieben? Wird es von nun an im Heim gross? Wieso wurde es aufgegeben? Gibt es Menschen, die sich gut um dieses Kind kümmern werden? Zu wem kann es gehen, wenn es traurig ist, Heimweh hat? Wird es wieder einmal jemandem "Mama" und "Papa" sagen können? Was passiert mit dem Herz dieses kleinen Kindes? Verkraftet es den ganzen Umzug?

Manchmal ist das Leben nicht fair :-(...


23.2.13

Projektwoche

Diese Woche fand an unserer Schule eine Projektwoche statt. Ich bot einen Kurs unter dem Motto "Wellness" an.

Klingt doch entspannend :-)?

Da ich eine Limite an Kindern festsetzte, hatte ich bloss 20 Kinder.

Von Entspannung konnte nicht die Rede sein. Die Kinder waren total motiviert dabei und sehr ehrgeizig. Ich merkte schon am Montag, dass ich noch viel mehr vorbereiten muss, da sie so schnell waren.

Am Montag bastelten wir Wellness-Körbchen, führte ich einfache Massagetechniken ein und kamen Spiele nicht zu kurz.

Am Dienstag bot ich diverse Posten an: versch. Massagetools basteln, Gesichtsmasken, Fussbad, Kneipen (da weiss ich allerdings nicht, ob ich das so richtig gemacht habe ;-)...), Augenbinde nähen, Hand- und Fussmassage mit Lavendelöl, Badesalz herstellen, Schminken etc.

Am Mittwoch konnten wir die Posten fertigstellen, aber es kamen noch 5 zusätzliche Posten dazu.

Am Donnerstag besuchte uns eine Physiotherapeutin und machte unsere Muskeln fit. Die Kinder fanden das sehr anstrengend, doch die Massage am Schluss belohnte die harte Arbeit zuvor. Es gab einige Kinder, die anfangs noch ein bisschen ängstlich waren, neue Bewegungen auszuprobieren und am Schluss wie Profis dastanden :-)!

Am Freitag beendeten wir die Projektwoche mit Wellnessdrinks. Diverse Spiele machten den Anfang und die Gummibärchen-Eiswürfel mussten auch gleich ins Gefrierfach. Die Kinder konnten dann einen Bestell-Zettel ausfüllen und ankreuzen, welche Früchte sie im Wellness-Drink haben wollten. Im nächsten Schritt verzierten sie ihre Becher mit einem farbigen Zucker-Kokosraspel-Rand. Dann kam der wohl anspruchsvollste Teil: Früchte schnetzeln (mit 20 Kindern *help*). Mein Adrenalin-Spiegel hat sich unterdessen wieder normalisiert. Die Früchte mussten sie anschliessend mit dem Stabmixer pürieren (auch da schüttete ich viel Adrenalin aus ;-)...) und zum Schluss dekorierten wir das Ganze noch mit Früchte-Gummibärchen-Spiesschen und einem Cocktailschirmchen. Die Drinks sahen wunderschön aus und während dem Trinken meinte ein Junge, er komme nächstes Jahr wieder ins Wellness ;-). Die anderen Kinder riefen im Chor: "Ich auch!"

Ist ja eigentlich sehr schön, aber eine solche Woche raubt einem jegliche Energie und nächstes Jahr wird es bestimmt ein anderes Thema geben ;-)! (Das habe ich den Kindern aber nicht gesagt ;-)...)

Heute fällt es mir schwer wieder ans Vorbereiten zu denken. Deshalb habe ich den Tag mal mit wunderbarem *Nichtstun* begonnen :-)!


18.2.13

Winter auf dem Friedhof

Beim Besuch auf dem Friedhof herrschte eine ganz besondere Stimmung. Es war bereits am Eindunkeln, der Schnee glitzerte auf Julias Grab und die Schneedecke, die mir anfangs noch Mühe machte, schien wie eine Bettdecke zu sein.

Ich bin gespannt, wie der Blumen-Schmetterling nach dem Winter aussieht!









Ich wünsche allen eine gute Woche!

11.2.13

Berg und Talfahrt

Ich schäme mich ja fast, so lange nicht mehr geschrieben zu haben!
Wo soll ich beginnen :-)?

Der Skiurlaub in Fiss war wunderschön! Schaut selber mal, wie schön's dort ist!


Ich bin viel mit meiner Mutter über die "flachen" Pisten gefahren und Nachmittags war ich manchmal auch ein bisschen schneller unterwegs.

Wir hatten Sonnenschein, Regen, Schnee, Wind, Windstille - einfach alles!

Die Gemeinschaft mit meiner Familie genoss ich auch sehr. Da geht die Post immer ab!

Gegen Ende der Ferien erwischte mich die Grippe, die ich dann schön mit dem Rest meiner Familie teilte. (Teilen ist doch eine gute Eigenschaft?)

Gedanklich war ich viel bei Julia. Sie bewegte sich immer, wenn ich auf dem Sessellift sass. Ich heute noch überzeugt, dass sie grosse Freude am Skifahren hatte!

Ja, ich vermisse Julia immer noch jeden einzelnen Tag! Letzte Woche haben wir das Kinderzimmer weggeräumt. Das war schwierig. Aber wir haben es geschafft! Die Trauerecke haben wir unverändert gelassen. Es wäre für uns beide zu viel geworden.

Die Zeit vergeht unglaublich schnell. In einem Monat ist Julias Tod schon eine ganze Schwangerschaft her!

Ich wünschte mir so sehr, sie noch einmal im Arm halten zu können! Ohne stechende Infusion, ohne ans Bett gefesselt zu sein. Einmal mit ihr durch den Schnee gehen! Ob das im Himmel dann möglich sein wird?


25.1.13

Hochs und Tiefs

Mal scheint die Sonne, mal ist dichter Nebel an der Tagesordnung. Wie das Wetter, so meine Stimmung.

Ich merke schon, dass der Weg der Trauer noch lange nicht abgeschlossen ist. Zur Zeit machen mir die kugelrunden Bäuche von glücklichen Mothers-to-be grosse Mühe. Und es gibt sie überall! Da merke ich, wie tief die Wunden sind und sehne mich nach "glücklichen" Momenten.

Glückliche Momente gibt es aber auch! Das ist dann die sonnige Seite. Im Kindergarten läuft es gerade richtig gut! Ich habe Freude, wie sich die Kinder entwickeln, kriege meine ersten grauen Haare (zum Glück nur ironisch gemeint ;-)...) und schätze den Kontakt zu den Eltern sehr. Die Elternaktivität war richtig toll und so freue ich mich schon auf die nächste Herausforderung mit ihnen. Nach den Sportferien werden wir einmal pro Woche von einer oder zwei Müttern beim Kochen und Backen begleitet. Ich bin zwar keine Kochkünstlerin (WIRKLICH NICHT!!!) und habe keine Küche im Kindergarten, aber irgendwie werden wir das schon hinkriegen. Es gibt ja noch mobile Herdplatten und einen Backofen können wir bestimmt organisieren.

Gesundheitlich läuft's im Moment nicht besonders rund. Ich wünsche mir zum Geburtstag (das dauert zwar noch eine Weile...) eine grosse Portion Energie, eine schnellere Schilddrüse und ein Bakterien-Verschwind-Mittelchen.

Ansonsten freue ich mich nun aber auf die Skiferien. Mein Mann hat leider noch keine Ferien. Dafür darf ich aber mit meiner Familie in die Berge reisen und dort hoffentlich viele Sonnenstrahlen tanken.

Ich wünsche euch hiermit ein wunderschönes Wochenende!


21.1.13

Ein kurzes "Hallo"

Endlich melde ich mich mal wieder :-)!

Morgen ist viel los, die Eltern sind in den Kindergarten eingeladen und müssen richtig aktiv werden.

Deshalb gibt's heute nur ein paar Fotos von unserem zukünftigen Daheim. Der Plattenboden wird gerade verlegt.

Ich wünsche allen einen schönen Abend!






9.1.13

Wo bleibt die Zeit?

Ich habe schon viel zu lange nicht mehr gschrieben! Wo bleibt die Zeit nur?

Letzte Woche konnten wir viel erledigen. Für den Kindergarten habe ich die Grobplanung bis zu den Frühlingsferien gemacht, den ganzen Kindergarten umgekrempelt und im Haushalt endlich wieder einmal aufgeholt.

Wir haben mehrmals Freunde getroffen, was auch immer sehr schön und wohltuend ist.

Am Freitag hatten wir einen Termin beim Bildhauer. Wir hatten schon vor längerer Zeit Broschüren bestellt und die verschiedenen Möglichkeiten angeschaut. Der Zeitpunkt, Julias Grabmal auszusuchen, war nun da. Wir gingen hin und erzählten von ihr. Vom Symbol "Schmetterling". Wie fein sie war.

Ein Grabmal gefiel uns besonders gut. Doch uns war auch klar, dass wir uns diesen besonderen Stein nicht leisten konnten. Der Bildhauer stellte uns eine Offerte auf und da war es für uns definitiv klar, dass wir dieses Projekt vergessen mussten.

Der Bildhauer merkte, wie sehr wir diesen Stein wollte und ist um 3000.- (!!!) mit dem Preis heruntergegangen. Nun liegt der Stein also in unserem Budget :-)! Und wir dürfen auch mal "mithauen"! Und den Stein vorher anschauen! Und eine kleine Blume aus dem Stein nach Hause nehmen! (Spürt man meine Begeisterung :-)?)


Wir sind wirklich überwältigt, dass alles so gut verlief und freuen uns, auf dem Weg der Trauer den nächsten Schritt zu gehen.

Am Montag habe ich mit dem neuen Thema im Kindergarten gestartet. Die Kinder sind hellbegeistert und motiviert. So macht Arbeiten Spass!!!

Gestern kam dann noch ein Anruf unseres Bauführers. Die Platten würden verlegt werden und wir sollten doch kurz vorbeikommen, damit wir festlegen könnten, wie sie überhaupt verlegt werden müssen. Also haben wir gestern noch einen Abstecher in unser neues Zuhause gemacht. Das ist alles schon sehr spannend! Heute sieht's bestimmt schon wieder ganz anders aus.


Wie ihr seht, läuft im Moment viel. Deshalb war ich auch praktisch nie online.
Ich wünsche euch allen eine gute Woche!


31.12.12

2012

2012 war ein ganz besonderes, schönes, trauriges und aufwühlendes Jahr.
Ich versuche in ein paar Sätzen dieses Jahr Revue passieren zu lassen:

Januar: 
Julias Bewegungen konnte ich zum ersten Mal spüren! Was für ein Freudenerlebnis!
Es standen plötzlich grosse Veränderungen in der Familie an. Sie waren schwer zu verdauen, aber schweissten unsere Familie zusammen.
Im Kindergarten übernachtete ich mit meiner Rasselbande. Nach dem Pizza-Backen schauten wir einen Film und machten einen Nachtspaziergang.


Februar:
Julia machte das Skifahren grossen Spass! Immer, wenn ich wieder unten ankam, meldete sie sich mit ihren zarten Bewegungen!
Die Projektwoche war für sie zu anstrengend. Ich bekam eine leichte Blutung und musste daraufhin mein Pensum reduzieren. Okay, mit 60 Kindern im Wald zu verbringen, war auch wirklich eine Herausforderung. Thema: Räuber und Poli!


März:
Ich hatte oft Bauchschmerzen. Mein FA meinte, ich mich für Julia schonen. Sie bewegte sich nur selten. Sobald wir eine Stellvertretung fanden, konnte ich mich ein wenig erholen und meldete sie sich auch wieder öfters. Freude herrschte!


April: 
Gleich nach Ostern hatten wir einen Termin beim FA. Er stellte fest, dass die Ventrikel ein wenig zu breit waren und überwies uns an einen Professor in Zürich.Wir machten uns keine grossen Sorgen, denn es ist wohl in jeder Schwagerschaft etwas nicht in Ordnung.
In der Zwischenzeit fand die Hochzeit meiner Schwägerin und meinem jetzt-Schwager statt. Die Hochzeit war wunderschön!


Nach der Hochzeit mussten wir zum Professor nach Zürich. Dieser meinte, dass es sich nicht um etwas Schlimmes handeln könne, da sie sich normal entwickle und die Hirnstrukturen gut aussehen.


Mai:
Nun arbeitete ich nur noch 50 %. Aber auch das war für Julia manchmal ganz schön anstrengend. Ich hatte eigentlich permanent einen harten Bauch, fühlte mich aber sehr wohl und fit! Einen Tag vor meinem Geburtstag meinte mein FA, dass ich nicht mehr arbeiten dürfe, weil Julia zu sehr gestresst sei. So feierte ich an meinem Geburtstag gleich den Abschluss mit dieser Klasse. Ich bekam wunderschöne Baby-Geschenke und war zu Tränen gerührt.
Meine Sorge: Was mache ich nur, wenn ich nicht arbeiten darf?
Der Spatenstich unseres Hauses fand statt. Leider ohne uns, aber das feierten wir nach!


Juni: 
Julia bewegte sich viel und der ganze Bauch mit ihr. In der Kontrolle beim FA schien noch alles in Ordnung zu sein mit unserer kleinen Julia. Bloss, dass sie ihr Köpfchen ein bisschen stark durchblutete.
Dann kam der schwerste Tag unseres Lebens. Unsere Tochter war gestorben. Wir mussten uns von unserer Tochter verabschieden, als wir sie begrüssen wollten. Der 5. Juni 2012 war der schönste Tag, da wir unsere Tochter in unsere Arme schliessen durften und gleichzeitig der schrecklichste Tag, da sie uns schon wieder verlassen hatte.


Juli:
Der ganze Schmerz, dass Julia nicht mehr bei uns ist, blieb unverändert gross. Dennoch durften mein Mann und ich ein paar schöne Momente in Griechenland geniessen. Die Sonne half uns, dem Lachen wieder einen kleinen Platz zu geben.


August:
Wir gingen oft auf den Friedhof, brachten Blümlein vorbei und lernten, die Situation zu akzeptieren. Dennoch vermissten wir Julia jede Sekunde.
Mein Mann ging ins Klassenlager. Ich schriebe viele Dankeskärtchen und versuchte, wieder ein bisschen Normalität zurückzugewinnen.



September:
Jeden Tag schauten wir Julias Fotos an. Mein Mann feierte seinen Geburtstag. Was immer man macht, ist komisch. Es fühlt sich falsch an zu feiern und es fühlt sich falsch an nicht zu feiern.


Oktober:
Auf Julias Grab pflanzten wir einen Schmetterling! Der Schmetterling wurde zu einem wichtigen Symbol für uns.
Unser Städtetrip nach Paris war wunderschön.
Zudem begann ich wieder mit der Arbeit im Kindergarten. Der Einstieg gestaltete sich schwierig.


November:
Unser Haus steht, sogar der Rasen wächst langsam. Die Trauer um Julia wurde in diesem Monat wieder stärker. Die dunklen Tage helfen nicht gerade!


Dezember:
Die Adventszeit ging schnell vorbei und verlief besser, als wir es zu hoffen wagten. Dafür waren die Weihnachtstage schwierig. Wenn man nicht zu Hause ist, reist man sich automatisch zusammen. So merkte man uns vielleicht nicht an, wie wir uns wirklich fühlten. Wir sind froh, dass die Weihnachtstage überstanden sind und wir nun langsam in ein neues, hoffentlich besseres Jahr, gehen dürfen.



Ohne die Kraft von Oben, ohne Unterstützung von unseren Familien, Verwandten, Freunden, Bekannten und auch vielen Unbekannten und ohne die vielen Gebete, lieben Umarmungen und aufbauenden Worten wären wir nicht da, wo wir heute stehen!

Wir hoffen, dass das Jahr 2013 "besser" werden darf!

Ich hoffe auch, dass auch ihr ein *wunder*bares 2013 erleben dürft :-) und wünsche euch nur das Beste!



25.12.12

Frohe Weihnachten!

Liebe Blogleserinnen und Blogleser

Ich wünsche euch allen frohe, glückliche Weihnachten! Hoffentlich konntet ihr gestern schon schön feiern :-)!

Wir haben auch unser Bestes gegeben und werden uns auch heute wieder bemühen. Aber es ist für uns sehr emotional und auch schwierig. Diese Freude von Weihnachten verspüre ich im Moment wirklich nicht. Da kann das Essen noch so fein und der Christbaum noch so schön geschmückt sein, ich kämpfe immer mit den Tränen. 

Gestern verbrachten wir auch viel Zeit auf dem Friedhof. Es war schön. Das Gefühl, nahe am Himmel zu sein. Die Ruhe, kein Emotionen-Versteckspiel. 

Am Sonntagabend haben mein Mann und ich schon zu zweit ein bisschen Weihnachten gefeiert. Manchmal braucht es auch einfach diese Zweisamkeit. Und wir konnten es sehr geniessen. Zwar hatten wir keinen Christbaum, aber die Notlösung "Katzen-BAUM" hat es auch getan ;-)! 

Mein Mann hat mich wieder daran erinnert, dass es durch die Geburt von Jesus überhaupt erst möglich ist, Julia irgendwann wieder zu sehen. Dieser Gedanke tröstet mich schon ein wenig und lässt Weihnachten auch ein bisschen Weihnachten werden. Aber ehrlich: Ich bin sehr froh, wenn die Festtage überstanden sind!

Macht's gut und geniesst die Zeit in euren Familien!

Liebe Grüsse
Nelle


Unser improvisierter Christbaum ;-)
Kerzenschein

18.12.12

Impressionen aus dem Kindergarten

Die Weihnachtsferien sind in greifbarer Nähe!

Deshalb müssen die Geschenke auch bald fertig sein. Dieses Jahr haben wir alle Geschenke in Form einer Weihnachtswerkstatt gebastelt, bzw. gebacken. So konnten die Kinder selber entscheiden, wie viele Geschenke sie am Schluss haben.

Wenn ihr die Fotos anschaut, merkt ihr bestimmt auch, dass sie ganz schön fleissig waren. Und ich finde, sie haben das ganz toll hingekriegt :-)!

Seifenspender: Serviettentechnik, Farbe und Glitzer
Die Motive und Farben durften die Kinder selber wählen.

Die meisten Kinder wählten das Reh-Motiv...
Und dann wurden sie eingepackt...
und mit Sternchen verziert.
Was sich wohl in diesen Geschenken befindet? Sternen-Teelichter
 Guetzli-Tannenbaum mit Schnee und Kristbaumkugeln dekoriert...
Selbstverständlich haben wir schon probiert, ob sie auch schmecken :-)!








JRZ

Diese Woche läuft - wie jedes Jahr - wieder die Spendeaktion "Jeder Rappen zählt".



Das besondere daran: Es schweisst das Volk zusammen, es entstehen total kreative Ideen, wie man Spenden sammeln könnte und die Stimmung ist einmalig.

Für alle, die JRZ nicht kennen:
Jeder Rappen zählt ist eine Spendenaktion von SRF und der Glückskette. Sie basiert auf dem niederländischen Original "Serious Request" und wurde im Dezember 2009 zum ersten Mal durchgeführt.. Im Rahmen von Jeder Rappen zählt ziehen sich jeweils drei bekannte Schweizer Radiomoderatoren für sechs Tage in ein Glashaus auf dem Berner Bundesplatz zurück. 2011 findet die Aktion zum ersten Mal auf dem Europaplatz in Luzern statt. Aus dieser «Glasbox» senden sie sechs Tage lang rund um die Uhr ein Radioprogramm und verzichten währenddessen auf feste Nahrung. Das Radioprogramm von Jeder Rappen zählt wird jeweils auf DRS 3 gesendet. Zudem sendet SRF 2 jeweils während 17 Stunden pro Tag Live-Bilder aus der Glasbox, während im Hintergrund das Radioprogramm zu hören ist. Täglich wird auf SF zwei eine halbstündige Tageszusammenfassung gesendet. Passanten können die Glasbox besuchen und ihre Spende vor Ort abgeben. Es kann jedoch auch per Telefon oder per Einzahlung gespendet werden. Während der Woche werden verschiedene Aktionen durchgeführt. So können sich Radiohörer gegen eine Spende einen Musiktitel wünschen und so das Musikprogramm mitgestalten oder per SMS kostenpflichtige Grussbotschaften senden, die dann als Lauftext über den Bildschirm gehen. Vor und während der Aktion finden im Internet zahlreiche Auktionen statt, deren Erlöse gespendet werden.

 Die Idee gefällt mir sehr gut :-)...


17.12.12

Blumen...

... auch noch ein halbes Jahr später.

Es ist so schön, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die an uns denken, für uns beten und uns umarmen.

Gerade heute habe ich wieder einen Blumenstrauss bekommen. Einfach so. Einfach, weil diese liebe Frau mir zeigen wollte, dass sie an uns denkt.

Ist das nicht rührend?

Es sind genau solche Menschen, denen ich so gerne einmal zurückgeben möchte, was sie für uns getan haben.

Julia, du kleines Wunder, hast in ganz vielen Menschen etwas bewirkt! Ich vermisse dich und bin unendlich stolz auf dich!


15.12.12

Kranke Welt!

Wie krank muss unsere Welt sein, dass ein Mensch so viele Kinder, die noch ihr ganzes Leben vor sich hatten, umbringen kann? Wieso passiert das immer wieder?

Es macht mich unglaublich traurig, dass so viele unschuldige Kinder (und auch Erwachsene) einfach wahllos zum Opfer wurden.

Ich kann ein kleines bisschen nachvollziehen, wie sich die Eltern fühlen müssen. Der grosse Schmerz, dass ihr Kind plötzlich nicht mehr nach Hause kommt, nie erwachsen wird, niemals heiraten wird. Und dennoch ist für mich unvorstellbar, wie die Eltern damit klarkommen, dass ihr Kind in den letzten Minuten ihres kurzen Lebens von einem Mörder umgeben war. Ob man damit je Frieden finden kann?

Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer...


13.12.12

Wer zuletzt lacht...

... lacht am besten!

Und damit bin nicht ich gemeint! Hatte ich mich am Mittwoch nicht so sehr darüber gefreut, die Englisch-Arbeit geschafft zu haben? Ich ging schon davon aus, dass nun vorerst die Hausaufgaben mal erledigt wären.

Vonwegen! Für nächste Woche müssen wir noch eine Präsentation über ein komplett anderes Thema vorbereiten. Das ist deshalb schwierig, weil wir nur eine Woche Zeit haben und wir weit voneinander entfernt wohnen.

Naja, auch das schaffen wir noch. Ist ja alles ein Klacks, wenn man bedenkt, was wir in diesem Jahr  schaffen mussten.

Wenn ich mich jeweils über Kleinigkeiten aufrege, mache ich mir immer wieder bewusst, was alles gut läuft.

Ein kleines Beispiel:

1. Ich kann jederzeit Fotos von Julia anschauen. Dann geht's mir gleich wieder viel besser!
2. Die Arbeit im Kindergarten macht mir wieder Spass!
3. Gesundheitlich geht's mir momentan auch ziemlich gut.
4. Ich habe eine super Familie und gute Freunde um mich herum.
5. Es ist warm in meinem Haus. :-)!!!
etc.

Gibt es nicht viele Dinge, worüber wir uns freuen können?


12.12.12

Finished!

Puuuh! Doch noch geschafft :-)!
Die Arbeit ist fertiggestellt und ausgedruckt und für einmal ging alles ohne Pannen! Sonst bin ich jeweils noch knapper dran und geht meistens am Schluss irgendetwas schief ;-).

In dieser Hinsicht werde ich wohl nie etwas dazulernen. Zeitdruck ist ein MUSS für mich. Ohne Zeitdruck bin ich überhaupt nicht effizient.

Und da der Zeitdruck nun weg ist, hüpf ich mal in die Badewanne. Jippieieijippijippiei...

Und falls ihr's noch nicht gemerkt habt: Ich bin heute richtig gut drauf! Deshalb schicke ich euch allen gute Laune durchs Netz!


11.12.12

What a weekend...

Dieses Wochenende verbrachten wir zu Hause bei meinen Eltern. Das war wunderschön! Wir feierten das Sinterklaas-Fest, eine Tradition aus Holland. Am Sonntag flitzten wir mit unseren Schlitten den Berg hinunter - einfach toll!


Umso schwieriger fällt es uns, diese Woche wieder zu arbeiten. Begreiflich, wenn man gerade die Feriengefühle zuliess ;-)!
Bei mir steht noch die Abgabe der Studienaufgabe an. Vermutlich gibt das heute noch eine Nachtschicht, denn das Ende ist noch überhaupt nicht in absehbarer Sicht. Naja, so kommen zumindest wieder die Erinnerungen an die gute Schulzeit zurück, wo Nachtschichten an der Tagesordnung standen. Wie ihr seht ist mein Zeitmanagement 1A!


Im Kindergarten wird heute wieder viel im Schnee gespielt!


8.12.12

Schneeeeeee...

Endlich hat es mal richtig viel Schnee gegeben :-)! Die Landschaft sieht einfach bezaubernd aus.


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende im Schnee :-)!!!