Es ist Donnerstag. Dieser Wochentag bedeutet für mich immer der Tiefpunkt meiner Energie.
Der Morgen ging rasant vorbei und die Kinder waren motiviert bei der Sache. Wir haben wieder viel herausgefunden (Forschen kann man schon im Kindergarten) und unsere Sinne ausgetestet.
Dann traf ich zum Mittagessen zwei Freundinnen. Der Austausch mit ihnen ist immer sehr bereichernd.
Am Nachmittag hatte ich keinen Unterricht und hatte somit Zeit, fehlende Posten für die Werkstatt vorzubereiten. Plötzlich merkt man, dass es Donnerstag ist und die Energie nun theoretisch aufgebraucht wäre. Aber dann folgt ja immer noch die Teamsitzung. Und die dauerte auch eine Weile. Irgendwie schaffe ich es im Moment auch immer, motiviert rein zu gehen und innerlich zermürbt wieder raus zu kommen.
Dann kommt man nach Hause, der Mann schliesslich auch noch. Und dann merkt man wieder: es ist Donnerstag! Beide sind irgendwie niedergeschlagen und sehen noch einen hohen Berg Arbeit vor sich.
Aber die Gewissheit, dass morgen Freitag ist, hilft, den Donnerstag abzuschliessen und auf den Freitag zu warten!
Posts mit dem Label Arbeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arbeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
22.11.12
2.11.12
Wieder eine Woche geschafft :-)
Und die Bilanz?
Es geht doch schon viel besser :-)! Nicht, dass ich irgendwie grosse Freude bei der Arbeit verspüre. Ich bin noch viel zu sehr damit beschäftigt, möglichst alles auf die Reihe zu kriegen und vergesse dabei immer wieder, mal kurz durchzuatmen und die Stunden mit den Kindern und die Vorbereitungen zu geniessen. Ich bin aber überzeugt, dass das schon ganz bald wieder so sein wird. Die Kinder scheinen gerne zu kommen und überhäufen mich jeden Morgen mit Zeichnungen und kleinen gebastelten Geschenken. Auch die ehemaligen Kindergärtner kommen täglich vorbei. Das ist schön und tut der Seele sehr gut.
Sonst gehe ich im Moment manchen Leuten ein bisschen aus dem Weg. Das hilft mir, mich nicht immer wieder denselben Geschichten stellen zu müssen. Das braucht zur Zeit zu viel Energie. Wenn ich dann bereit bin, lasse ich mich wieder auf Gespräche ein. Aber für den Moment möchte ich den Schwerpunkt auf die Arbeit mit den Kindern legen.
Ich hatte mir den Wiedereinstieg viel einfacher vorgestellt. Da merkt man plötzlich wieder, dass der Weg der Trauer noch ein langer ist. Gerade, wenn man denkt, dass man wieder ein Stück Normalität zurückgewinnt, wird man gebremst. Das ist gut so! Auch wenn es manchmal sehr weh tut. Aber Julia nimmt nun mal einen grossen Teil ein :-).
Noch eine kleine erfreuliche Geschichte: Heute konnte ich in die Frauenarztpraxis gehen, ohne nachher niedergeschlagen raus zu kommen. Zwar hörte ich viel Babygeschrei, aber es machte mir nichts aus. Während ich heute wieder eine gute Stunde liegen musste, liess ich mir die schönen Erinnerungen an Julia durch den Kopf gehen. Der erste Ultraschall, die Freude über die bestätigte Schwangerschaft, der zweite, dritte etc. Ultraschall, die Herztönchen hören, ihre Bewegungen sehen, sehen, wie sie am Daumen lutscht etc.
Heute bin ich also mal nicht so "down" wie sonst in letzter Zeit :-)! Hoffentlich hält der Aufwärtstrend an! Ich könnte gut mal eine "Traurigkeitspause" gebrauchen...
Es geht doch schon viel besser :-)! Nicht, dass ich irgendwie grosse Freude bei der Arbeit verspüre. Ich bin noch viel zu sehr damit beschäftigt, möglichst alles auf die Reihe zu kriegen und vergesse dabei immer wieder, mal kurz durchzuatmen und die Stunden mit den Kindern und die Vorbereitungen zu geniessen. Ich bin aber überzeugt, dass das schon ganz bald wieder so sein wird. Die Kinder scheinen gerne zu kommen und überhäufen mich jeden Morgen mit Zeichnungen und kleinen gebastelten Geschenken. Auch die ehemaligen Kindergärtner kommen täglich vorbei. Das ist schön und tut der Seele sehr gut.
Sonst gehe ich im Moment manchen Leuten ein bisschen aus dem Weg. Das hilft mir, mich nicht immer wieder denselben Geschichten stellen zu müssen. Das braucht zur Zeit zu viel Energie. Wenn ich dann bereit bin, lasse ich mich wieder auf Gespräche ein. Aber für den Moment möchte ich den Schwerpunkt auf die Arbeit mit den Kindern legen.
Ich hatte mir den Wiedereinstieg viel einfacher vorgestellt. Da merkt man plötzlich wieder, dass der Weg der Trauer noch ein langer ist. Gerade, wenn man denkt, dass man wieder ein Stück Normalität zurückgewinnt, wird man gebremst. Das ist gut so! Auch wenn es manchmal sehr weh tut. Aber Julia nimmt nun mal einen grossen Teil ein :-).
Noch eine kleine erfreuliche Geschichte: Heute konnte ich in die Frauenarztpraxis gehen, ohne nachher niedergeschlagen raus zu kommen. Zwar hörte ich viel Babygeschrei, aber es machte mir nichts aus. Während ich heute wieder eine gute Stunde liegen musste, liess ich mir die schönen Erinnerungen an Julia durch den Kopf gehen. Der erste Ultraschall, die Freude über die bestätigte Schwangerschaft, der zweite, dritte etc. Ultraschall, die Herztönchen hören, ihre Bewegungen sehen, sehen, wie sie am Daumen lutscht etc.
Heute bin ich also mal nicht so "down" wie sonst in letzter Zeit :-)! Hoffentlich hält der Aufwärtstrend an! Ich könnte gut mal eine "Traurigkeitspause" gebrauchen...
31.10.12
Die Zeitumstellung
Ich glaube, dass ich gerade kurz im Winterschlaf war! Habe gerade gesehen, wie lange ich nicht mehr auf dem Blog geschrieben habe. Entschuldigung!!!
Diese Woche geht schon viel besser als die erste Arbeitswoche. Ich habe wesentlich weniger Termine und musste auch nicht an den Einschulungselternabend, wo ich alle ehemaligen Eltern meiner Kindergärtner gesehen hätte. Nach einem Telefonat mit einer guten Freundin habe ich mit dem Schulleiter telefoniert und er war sehr verständnisvoll. Es ist schön, dass ich noch nicht wieder in "Topform" sein muss und mir viel Respekt entgegengebracht wird. So ist der Druck nicht mehr so gross und kann ich auch weiterhin in meinem Tempo trauern.
Im Moment gehe ich Vielem aus dem Weg. Ich habe gemerkt, dass es viel zu viel Energie braucht, mit allen Leuten, die mich auf der Strasse ansprechen, über Julia zu reden. Ich muss dann immer stark sein und bin dann zu Hause umso schwächer. So gehe ich nun manchen Leuten aus dem Weg und gehe auch nicht an jede Veranstaltung (Trägerkreissitzung, Klassentreffen etc.), weil ich einfach noch nicht bereit dafür bin.
Ich finde es schwierig, meine Schwäche zuzugeben. Aber ich merke auch, dass alle grosses Verständnis dafür haben und ich deswegen nicht als "Schwächling" abgestempelt werde. So lerne ich auch, dass es wichtig ist, ehrlich über mein Befinden zu sein. Und so lernt man doch jeden Tag wieder etwas Neues dazu :-)!
Ich habe mich immer davor gefürchtet, wieder Rückschritte zu machen. Diese sind nun passiert und haben aber auch eine "wunder"bare Seite. Mein Mann und ich konnten in den letzten Tagen so gut über das Geschehene sprechen und wieder ein Stück mehr verarbeiten. Und wenn ich immer wieder denke, dass ich ihn nicht noch mehr lieben könne, wird die Liebe zu ihm noch grösser. Das ist ein wunderschönes Geschenk. Wir helfen uns gegenseitig, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und Bagatellen bekommen so immer weniger Platz. Das ist doch auch ganz schön :-)?!?
Und übrigens: Ich liebe Schnee! Was für ein super Winterauftakt!!! Hoffentlich lässt der nächste Schneesturm nicht zu lange auf sich warten!
Diese Woche geht schon viel besser als die erste Arbeitswoche. Ich habe wesentlich weniger Termine und musste auch nicht an den Einschulungselternabend, wo ich alle ehemaligen Eltern meiner Kindergärtner gesehen hätte. Nach einem Telefonat mit einer guten Freundin habe ich mit dem Schulleiter telefoniert und er war sehr verständnisvoll. Es ist schön, dass ich noch nicht wieder in "Topform" sein muss und mir viel Respekt entgegengebracht wird. So ist der Druck nicht mehr so gross und kann ich auch weiterhin in meinem Tempo trauern.
Im Moment gehe ich Vielem aus dem Weg. Ich habe gemerkt, dass es viel zu viel Energie braucht, mit allen Leuten, die mich auf der Strasse ansprechen, über Julia zu reden. Ich muss dann immer stark sein und bin dann zu Hause umso schwächer. So gehe ich nun manchen Leuten aus dem Weg und gehe auch nicht an jede Veranstaltung (Trägerkreissitzung, Klassentreffen etc.), weil ich einfach noch nicht bereit dafür bin.
Ich finde es schwierig, meine Schwäche zuzugeben. Aber ich merke auch, dass alle grosses Verständnis dafür haben und ich deswegen nicht als "Schwächling" abgestempelt werde. So lerne ich auch, dass es wichtig ist, ehrlich über mein Befinden zu sein. Und so lernt man doch jeden Tag wieder etwas Neues dazu :-)!
Ich habe mich immer davor gefürchtet, wieder Rückschritte zu machen. Diese sind nun passiert und haben aber auch eine "wunder"bare Seite. Mein Mann und ich konnten in den letzten Tagen so gut über das Geschehene sprechen und wieder ein Stück mehr verarbeiten. Und wenn ich immer wieder denke, dass ich ihn nicht noch mehr lieben könne, wird die Liebe zu ihm noch grösser. Das ist ein wunderschönes Geschenk. Wir helfen uns gegenseitig, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und Bagatellen bekommen so immer weniger Platz. Das ist doch auch ganz schön :-)?!?
Und übrigens: Ich liebe Schnee! Was für ein super Winterauftakt!!! Hoffentlich lässt der nächste Schneesturm nicht zu lange auf sich warten!
24.10.12
Limited
Limited energy: Ich merke, wie mich die Arbeit sehr mitnimmt. Zwar habe ich viel Freude daran, wieder aktiv sein zu können und die Normalität zurückzugewinnen. Dennoch waren die zwei Tage im Kindergarten sehr anstrengend. Gestern Abend war dann auch noch ein Elternanlass. Also sozusagen bin ich wieder ganz im Business.
Limited hands: Da ich dieses Jahr nur kleine Kindergartenkinder habe, muss ich selber viel mehr agieren. Sie sind sehr süss und sprudeln vor Ideen. Dass es keine grossen Kinder gibt, die mal "STOPP" rufen, fehlt mir schon ein bisschen. Ich muss auf eine ganz andere Art und Weise unterrichten. Neue Herausforderungen sind auch gut! Wenn ich doch nur noch ein paar Hände mehr hätte!
Limited time: Heute Morgen hatte ich "frei". Meine Hausaufgaben für die Weiterbildung standen auf dem Programm. Ich dachte, dass mir dieser Morgen locker reichen würde, die Hausaufgaben zu machen und den morgigen Tag vorzubereiten. Fehlanzeige! Ich habe nicht einmal die Hausaufgaben fertig geschafft :-)...
Limited strength: Seit ich wieder arbeite, kommen Eltern, Kinder und andere Leute aus dem Dorf auf mich zu. Das ist ja sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Denn nun muss ich stark sein und darf nicht immer meinen Emotionen freien Lauf lassen. Ausserdem kommen einige Leute mit ihren Schicksalschlägen und was sie sonst noch alles in der Verwandtschaft erleben. Dafür habe ich im Moment die Kraft noch nicht. Ich kann zwar stark bleiben, bin dann aber zu Hause sehr emotional und "schwächlich".
Limited hearing: Gestern wollte ich meine Ohren spülen gehen, da ich nicht so gut höre. Dieses Prozedere kenne ich gut. Mein Hausarzt sagte aber, dass die Ohren ganz sauber wären. Er sehe aber das Problem schon: Die Funktion "Eustachische Röhre" wäre nicht in Ordnung. Aaaaha! Alles klar. Ich verstehe jeweils Chinesisch, obwohl das nun wirklich nicht am Gehör liegt ;-)! Nun ja, jetzt muss ich mal Kortisontröpfchen die Nase hoch sprühen und in drei Wochen wieder zur Kontrolle gehen.
Limited sleep: Eigentlich würde ich jetzt gerne in den Winterschlaf gehen. Wer kommt mit :-)?
Limited hands: Da ich dieses Jahr nur kleine Kindergartenkinder habe, muss ich selber viel mehr agieren. Sie sind sehr süss und sprudeln vor Ideen. Dass es keine grossen Kinder gibt, die mal "STOPP" rufen, fehlt mir schon ein bisschen. Ich muss auf eine ganz andere Art und Weise unterrichten. Neue Herausforderungen sind auch gut! Wenn ich doch nur noch ein paar Hände mehr hätte!
Limited time: Heute Morgen hatte ich "frei". Meine Hausaufgaben für die Weiterbildung standen auf dem Programm. Ich dachte, dass mir dieser Morgen locker reichen würde, die Hausaufgaben zu machen und den morgigen Tag vorzubereiten. Fehlanzeige! Ich habe nicht einmal die Hausaufgaben fertig geschafft :-)...
Limited strength: Seit ich wieder arbeite, kommen Eltern, Kinder und andere Leute aus dem Dorf auf mich zu. Das ist ja sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Denn nun muss ich stark sein und darf nicht immer meinen Emotionen freien Lauf lassen. Ausserdem kommen einige Leute mit ihren Schicksalschlägen und was sie sonst noch alles in der Verwandtschaft erleben. Dafür habe ich im Moment die Kraft noch nicht. Ich kann zwar stark bleiben, bin dann aber zu Hause sehr emotional und "schwächlich".
Limited hearing: Gestern wollte ich meine Ohren spülen gehen, da ich nicht so gut höre. Dieses Prozedere kenne ich gut. Mein Hausarzt sagte aber, dass die Ohren ganz sauber wären. Er sehe aber das Problem schon: Die Funktion "Eustachische Röhre" wäre nicht in Ordnung. Aaaaha! Alles klar. Ich verstehe jeweils Chinesisch, obwohl das nun wirklich nicht am Gehör liegt ;-)! Nun ja, jetzt muss ich mal Kortisontröpfchen die Nase hoch sprühen und in drei Wochen wieder zur Kontrolle gehen.
Limited sleep: Eigentlich würde ich jetzt gerne in den Winterschlaf gehen. Wer kommt mit :-)?
22.10.12
Achtung, fertig, los...!
Heute fing ich wieder mit der Arbeit an. Die Nacht war fürchterlich, zumal die Zeit einfach nicht verging.
Am Morgen hatte ich genügend Zeit im Kindergarten um noch die letzten Sachen vorzubereiten.
Als die Kinder kamen, war ich sofort wieder voll zurück und gewissermassen auch wieder "zu Hause" im Berufsalltag. Die strahlenden Kinderaugen, das viele Lachen und die Ehrlichkeit taten mir sehr gut.
Nach dem Morgen war ich total erschöpft. Ich bin es mir nicht mehr gewohnt, die ganze Zeit herum zu rennen und zu schauen, dass keine grösseren Katastrophen vonstatten gehen. Sie sind so furchtbar originell, was sie noch alles anstellen könnten, die Kleinen!
Ausserdem sind sie noch nicht mit den Regeln vertraut, die bei mir gelten. Ich muss ja eine fürchterlich strenge Kindergärtnerin sein ;-)!
Ich bin froh, dass der heutige Tag gut verlaufen ist. Wieder ein Stück Normalität zurück!
Übrigens gab es auch ganz schöne Begegnungen mit ehemaligen Kindergärtnern und deren Eltern. Auch im Lehrerteam wurde ich wieder herzlich empfangen. Und doch: Es bleibt komisch. Ich sollte jetzt Mama sein und mich um Julia kümmern. Mama bin ich, aber ich darf mich nicht um sie kümmern. Stattdessen kümmere ich mich um viele andere Kinder und bemühe mich, wenigstens dort etwas auf ihren Weg mitgeben zu können.
Sooooo... Und jetzt geht's ab ins Bett!!! *schnarch*
Am Morgen hatte ich genügend Zeit im Kindergarten um noch die letzten Sachen vorzubereiten.
Als die Kinder kamen, war ich sofort wieder voll zurück und gewissermassen auch wieder "zu Hause" im Berufsalltag. Die strahlenden Kinderaugen, das viele Lachen und die Ehrlichkeit taten mir sehr gut.
Nach dem Morgen war ich total erschöpft. Ich bin es mir nicht mehr gewohnt, die ganze Zeit herum zu rennen und zu schauen, dass keine grösseren Katastrophen vonstatten gehen. Sie sind so furchtbar originell, was sie noch alles anstellen könnten, die Kleinen!
Ausserdem sind sie noch nicht mit den Regeln vertraut, die bei mir gelten. Ich muss ja eine fürchterlich strenge Kindergärtnerin sein ;-)!
Ich bin froh, dass der heutige Tag gut verlaufen ist. Wieder ein Stück Normalität zurück!
Übrigens gab es auch ganz schöne Begegnungen mit ehemaligen Kindergärtnern und deren Eltern. Auch im Lehrerteam wurde ich wieder herzlich empfangen. Und doch: Es bleibt komisch. Ich sollte jetzt Mama sein und mich um Julia kümmern. Mama bin ich, aber ich darf mich nicht um sie kümmern. Stattdessen kümmere ich mich um viele andere Kinder und bemühe mich, wenigstens dort etwas auf ihren Weg mitgeben zu können.
Sooooo... Und jetzt geht's ab ins Bett!!! *schnarch*
18.10.12
Anlauf holen
Diese Woche laufen die Vorbereitungen für das nächste Quartal im Kindergarten auf Hochtouren.
Da es ziemlich viel zu tun gibt, komme ich immer mehr ins Berufsleben zurück. Nur sind noch keine Kinder da. Wenn sie aber draussen spielen und immer wieder durchs Fenster gucken, dann kommt bei mir Freude hoch. Ihre Augen glänzen und ihre Neugierde ist nicht zu übertreffen.
Manchmal wäre es schön, wieder einmal Kind sein zu können. Dann könnte man unbeschwert die bunten Blätter sammeln, in einem Blätterhaufen hüpfen und gespannt durchs Fenster schauen.
Ich hoffe, dass ich diese Unbeschwertheit eines Tages wieder erleben kann. Manchmal kann ich es jetzt schon wieder. Nur diese Woche stehe ich auf HOCHspannung, weil ich HOCH gespannt bin, wie mir der Einstieg in die Arbeitswelt wieder gelingt.
Da es ziemlich viel zu tun gibt, komme ich immer mehr ins Berufsleben zurück. Nur sind noch keine Kinder da. Wenn sie aber draussen spielen und immer wieder durchs Fenster gucken, dann kommt bei mir Freude hoch. Ihre Augen glänzen und ihre Neugierde ist nicht zu übertreffen.
Manchmal wäre es schön, wieder einmal Kind sein zu können. Dann könnte man unbeschwert die bunten Blätter sammeln, in einem Blätterhaufen hüpfen und gespannt durchs Fenster schauen.
Ich hoffe, dass ich diese Unbeschwertheit eines Tages wieder erleben kann. Manchmal kann ich es jetzt schon wieder. Nur diese Woche stehe ich auf HOCHspannung, weil ich HOCH gespannt bin, wie mir der Einstieg in die Arbeitswelt wieder gelingt.
16.10.12
Angst
Seit ein paar Tagen habe ich ziemlich Angst vor dem Wiedereinstieg in den Berufsalltag. Ich finde es schwierig, wieder an den Ort zurückzukehren, wo alle meine Geschichte kenne, wo sich alle mit uns auf Julia gefreut hatten.
Meine Angst lässt sich ziemlich genau definieren. Ich habe Angst, nicht alle Anforderungen erfüllen zu können, keine Ideen zu haben, keine Zeit zum Trauern mehr finden etc.
Schlimm sind die Angstgefühle meistens in der Nacht. Da träume ich, wie ich von den kleinen Knirpsen zu Boden geschlagen werde, wie andere Lehrkräfte mir Druck aufsetzen, wie die Eltern der Kinder vor der Türe stehen und mich loswerden wollen. Zum Glück werde ich aus solchen Träumen dann jeweils von meinem Mann aufgeweckt.
Ich hoffe schon, dass ich diese Gefühle schnell loswerde. So kenne ich mich gar nicht. Und eine gute Arbeitsstelle und liebe Arbeitskollegen auch.
Hoffentlich löst sich dieser Knoten bald und kann ich mich wieder freuen auf das, was kommt.
Meine Angst lässt sich ziemlich genau definieren. Ich habe Angst, nicht alle Anforderungen erfüllen zu können, keine Ideen zu haben, keine Zeit zum Trauern mehr finden etc.
Schlimm sind die Angstgefühle meistens in der Nacht. Da träume ich, wie ich von den kleinen Knirpsen zu Boden geschlagen werde, wie andere Lehrkräfte mir Druck aufsetzen, wie die Eltern der Kinder vor der Türe stehen und mich loswerden wollen. Zum Glück werde ich aus solchen Träumen dann jeweils von meinem Mann aufgeweckt.
Ich hoffe schon, dass ich diese Gefühle schnell loswerde. So kenne ich mich gar nicht. Und eine gute Arbeitsstelle und liebe Arbeitskollegen auch.
Hoffentlich löst sich dieser Knoten bald und kann ich mich wieder freuen auf das, was kommt.
Abonnieren
Posts (Atom)


